Sehr interessanter Podcast vom WDR. Gut gemacht, spannend, sachlich...
Donnerstag, 13. Juni 2013
Milchtrinker sind Mutanten
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AntiSPE
"GEGEN SPEziesismus" - Der Begriff "Speziesismus" wurde Anfang der 70er von Richard Ryder geprägt und beschreibt kurz gesagt die Diskriminierung und Ausbeutung eines Individuums aufgrund seiner Artenzugehörigkeit.
Durch die seit Jahrtausenden vorgenommene Zweiteilung von "Mensch und Tier" bedarf es keinerlei gesellschaftlicher Rechtfertigung, ein Schwein zu schlachten, Kühe als Milchmaschinen und Hühner als Teil einer Eierfabrik zu betrachten. Die Spezies Mensch steht nach diesem Konstrukt weit über dem Tierreich und gilt nach wie vor als Legitimation, die Ausbeutung von Tieren auch im 21. Jahrhundert zu praktizieren.
Antispeziesisten wollen dieses vorherrschende Bewusstsein aufbrechen und entlarven diese altgewohnte Unterdrückungsform aufgrund willkürlicher Kriterien. Analog zu Rassismus und Sexismus unter "Menschen" wird es Zeit die Diskriminierung von nichtmenschlichen Tieren abzuschaffen! Eine erste persönliche Konsequenz der Ablehnung des Speziesismus wäre somit der Verzicht auf tierische Produkte.
Es gibt ein hübsches Shirt von HUMAN ANIMALS.
Das ist ein weiteres kritisches Konzept von Tierrechtskünstler ROLAND STRALLER, das den altgewohnten Speziesismus unserer menschlichen Art umfassend reflektiert und in digitalen Grafiken interpretiert.
HUMAN ANIMALS ist im Gegensatz zu den bereits bekannten AVENGING ANIMALS Kollektionen eine weiterführende Serie. Regelmäßig wird ROLAND STRALLER in seinen Grafiken Fragen diskutieren, die auf Fakten unserer menschlichen "Artenarroganz" beruhen.
Ein künstlerisches Plädoyer für Tierrechte und die Gleichbehandlung empfindungsfähiger Lebewesen.
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Weihnachtsluft
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| Luftkunst |
Hier ein paar Bilder, achja ich war sogar mit einem Bild (wenn auch nicht das Schönste ;)) in unserer Zeitung vertreten!
alles neu macht der November
Nach langer langer Pause versuche ich jetzt doch mal wieder regelmäßiger ein paar Posts rauszuhauen, heute mit einem schönen Zitat:
"Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel wie die Natur verlangt."
- Benjamin Franklin
"Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel wie die Natur verlangt."
- Benjamin Franklin
Montag, 17. September 2012
Vegetarier, Fisch und Hähnchen - Klein Mimmy entdeckt die Welt, heute mit der Folge dreimilliardenfünfhundertdrölf
So, heute muss ich endlich mal wieder etwas für euch schreiben. Es geht um das lange und breit diskutierte Thema 'Vegetarier'. Da ich jetzt etliche Jahre den Satz 'aber Fisch isst du schon' nicht mehr gehört hatte, dachte ich eigentlich, dass die Menschen inzwischen wissen was es heißt vegetarisch zu leben.
Natürlich wurde ich (wiedermal) eines Besseren belehrt .____.'
Thema war natürlich: Was essen Vegetarier überhaupt? Was essen sie, wenn alle anderen Schweinebraten essen? - Vielleicht Sushi? - Ja, aber nur vegetarisches. - Ist Sushi nicht immer vege... - NEIIIIN da ist Fisch drin!!
Natürlich wurde ich (wiedermal) eines Besseren belehrt .____.'
Thema war natürlich: Was essen Vegetarier überhaupt? Was essen sie, wenn alle anderen Schweinebraten essen? - Vielleicht Sushi? - Ja, aber nur vegetarisches. - Ist Sushi nicht immer vege... - NEIIIIN da ist Fisch drin!!
Leider gibt es Viele, die sich als Vegetarier bezeichnen und trotzdem Fisch essen. Ich verstehe nicht warum die Leute immer solche Unterschiede machen. Sie leben nur im Wasser, sind aber genauso Tiere wie ein Schwein, Hund oder Pferd. Und deswegen esse ich auch keinen Fisch.
Sir Paul zeigt Mitgefühl selbst für die kleinsten Lebewesen: „Vor vielen Jahren war ich einmal Angeln und als ich den armen Fisch einholte, wurde mir klar, dass ich dabei war, ihn zu töten – nur für eine vergängliche Gaumenfreude. Da hat irgendwas in mir Klick gemacht. Als ich ihn so sah, wie er nach Atem rang, wusste ich, dass ihm sein Leben in diesem Moment genauso wichtig war, wie mir meines.“
Sir Paul zeigt Mitgefühl selbst für die kleinsten Lebewesen: „Vor vielen Jahren war ich einmal Angeln und als ich den armen Fisch einholte, wurde mir klar, dass ich dabei war, ihn zu töten – nur für eine vergängliche Gaumenfreude. Da hat irgendwas in mir Klick gemacht. Als ich ihn so sah, wie er nach Atem rang, wusste ich, dass ihm sein Leben in diesem Moment genauso wichtig war, wie mir meines.“
Es gibt verschiedene Arten von Vegetarier und da die Menschen immer einen Namen für ihr Baby brauchen, gibt es verschiedene Definitionen. Grundsätzlich kommt das Wort Vegetarier vom lateinischen Wort vegetus, das «ganz, gesund, frisch oder lebendig» bedeutet, wie zum Beispiel in dem alten lateinischen Ausdruck homo vegetus – ein körperlich und geistig starker Mensch.
Allen Vegetariern gemeinsam ist, dass sie keine Produkte konsumieren, für die ein Tier getötet werden musste. Sie werden in vier Hauptgruppen unterteilt:
Allen Vegetariern gemeinsam ist, dass sie keine Produkte konsumieren, für die ein Tier getötet werden musste. Sie werden in vier Hauptgruppen unterteilt:
«Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, solange es lebt.» M.L. Holzer-Sprenger
Da natürlich auch das Baby "ich esse Fisch aber kein Fleisch" einen Namen hat, will ich kurz darauf eingehen. Der «Pescetarier» verzichtet auf den Verzehr des Fleisches gleichwarmer Tiere, nicht jedoch auf Fisch.
Pescetarismus (von lat. piscis Fisch) ist eine Ernährungsweise, die gelegentlich als Teilgebiet des Vegetarismus angesehen oder sogar mit ihm verwechselt. Dieser Irrtum geht vermutlich auf ein Missverständnis zurück, welches den Vegetarismus als Verzicht auf Fleisch als Teile gleichwarmer Tiere (zu denen Fische nicht gehören) definiert. So wird der Pescetarismus manchmal auch als Ovo-Lacto-Pesco-Vegetarismus, Ovo-Lacto-Pisce-Vegetarismus oder verkürzt als Pesco-Vegetarismus (Pesci-Vegetarismus) bezeichnet.
So, genug kluggeschissen für heute ;) Noch Fragen? Bitte immer gerne!
Quellen: http://www.vegetarismus.ch, http://de.wikipedia.org/
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Donnerstag, 23. August 2012
bääm... bubble tea selbstgemacht!
Bubble Tea lecker fein, von allen geliebt und hart in der Kritik!
Das Trendgetränk Bubble Tea kämpft um seinen Ruf: zu viele Kalorien, gefährlich für Kleinkinder und jetzt wurden auch noch verbotene Chemikalien in gekauften Bubble Teas entdeckt. Wie gut, dass es gesunde, kalorienarme und geldbeutelfreundliche Bubble-Tea-Rezepte als Alternative gibt.
| Foto: Thomas Neckermann |
Das Beste am Bubble-Tea sind die Kügelchen, die durch extrabreite Strohhalme aufgesogen werden. Und genau diese Aromakugeln sind jetzt in die Kritik geraten: Wissenschaftler der Hochschule Aachen haben neun Sorten einer Bubble-Tea-Filiale in Mönchengladbach untersucht. Sie fanden in den Kügelchen giftige Substanzen wie Styrol und Acetophenon. Stoffe, die bei der unsauberen Herstellung von Aromastoffen entstehen können.
Dabei wurde Bubble Tea ursprünglich einfach nur mit Tapiokaperlen verfeinert, das sind kleine, relativ geschmacksneutrale Stärke-Kügelchen, hergestellt aus den Wurzeln der Maniok-Pflanze. Bubble Tea kommt aus Taiwan, dort war er schon in den 80er-Jahren beliebt als Mix aus Tee, Milch und Eis, später kamen dann die Tapiokaperlen dazu. Mittlerweile ist Tapioka nur ein mögliches Topping unter vielen, Geleestückchen zum Beispiel oder sogenannten "Boba Pops": mit Fruchtsirup gefüllte Alginatkugeln, die beim Kauen zerplatzen.
Bei den modernen Kügelchen sorgen meist Aromen und Farbstoffe für Geschmack und Optik. Und die 50 bis 90 Gramm Zucker pro Becher (Stiftung Warentest) sind auch nicht ohne: bis zu 500 Kalorien.
Gut, dass man Bubble Tea jetzt auch selbst machen kann - mit Tapiokaperlen aus dem Asialaden oder Perlsago aus dem Supermarkt und ohne künstliche Aromen oder Farbstoffe. Zusätzliches Plus: Ein Glas selbstgemachter Bubble Tea enthält nur 65 Kalorien (German-Orange-Bubble-Tea) bzw. 90 Kalorien (Matcha-Vanilla-Bubble-Tea).
Rezept für German-Orange-Bubble-Tea (rechts im Bild)
Zutaten für 6 Portionen
50 g Perlsago (von Müller’s Mühle)
3 Teebeutel "Spanischer Cataluña Orange-Traube" (von Meßmer)
2 EL Granatapfelsirup
200 ml frisch gepresster Orangensaft (Kühlregal)
1 Handvoll Crushed Ice oder Eiswürfel
Zubereitung
400 ml Wasser aufkochen. Perlsago unter ständigem Rühren zugeben, aufkochen und etwa 18–20 Minuten bei kleiner Hitze zugedeckt garen, bis das Sago weich, aber noch kugelförmig ist. Bei zu langer Kochzeit wird es breiig.
Teebeutel in ½ l siedendes Wasser geben, 8 Minuten ziehen lassen, herausnehmen. Den Tee kalt stellen.
Perlsago in ein Sieb abgießen, kalt abspülen und in die Gläser geben.
Tee, Granatapfelsirup, Orangensaft und Crushed Ice in einem Standmixer einmal kurz aufmixen und sofort auf die Gläser verteilen.
Pro Glas ca. 65 kcal, E 1 g, F 0 g, KH 14 g
Tipp: Perlsago ist eigentlich ein Bindemittel für Fruchtsuppe, Grütze oder Pudding, eignet sich aber auch prima als Ersatz für Tapiokaperlen.
Rezept für Matcha-Vanilla-Bubble-Tea (Bildmitte)
Zutaten für 6 Portionen
1 Bourbon-Vanilleschote
50 g grüne Tapiokaperlen (Asialaden)
½ l Reis-, Hafer- oder Soja-Reis-Drink
2 TL "Matcha for Cooking Tsuki" oder "Matcha Hikari" (von Aiya)
2 EL Ahornsirup
2 Handvoll Crushed Ice oder Eiswürfel
Zubereitung
½ l Wasser aufkochen. Tapiokaperlen unter ständigem Rühren zugeben, aufkochen und bei kleiner Hitze 35–45 Minuten zugedeckt kochen.
Reisdrink, ausgekratztes Vanillemark und Vanilleschote aufkochen. Von der Kochstelle nehmen und das Grünteepulver unter Rühren hineingeben. Abkühlen lassen.
Tapiokaperlen abgießen, kalt abspülen und bis zur Verwendung in kaltes Wasser geben.
Teemischung, Ahornsirup und Crushed Ice in einem Standmixer in kurzen Intervallen schaumig mixen. Tapiokaperlen abgießen, auf die Gläser verteilen und mit Tee auffüllen.
Pro Glas ca. 90 kcal, E 2 g, F 1 g, KH 16 g
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Dienstag, 31. Juli 2012
verkochtes Gemüse
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